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Zuckerfreie Ernährung

Zuckerfreie ErnährungLaut WHO nehmen wir Deutschen ca. viermal mehr Zucker zu uns als eigentlich empfohlen wird. Dabei bringt eine zuckerfreie Ernährung so viele Vorteile mit sich. Dennoch fällt sie vielen sehr schwer. Kein Wunder, denn wir alle lieben süße Speisen, Schokolade, Kekse und Co. Wenn du deinem Körper allerdings etwas Gutes tun willst, solltest du zumindest phasenweise auf Zucker verzichten. Hier erfährst du, was das für dich bringt, und wie du es anstellst, dass dir der Verzicht nicht ganz so schwerfällt.


Negative Auswirkungen von Zucker auf unseren Körper

Dass Zucker an sich für Krankheiten verantwortlich ist konnte zwar in wissenschaftlichen Studien noch nicht nachgewiesen werden, jedoch steht fest, dass er bei hohem Konsum zu Übergewicht führen kann und Übergewicht hat erwiesenermaßen einen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit. Es gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und verschiedene Krebserkrankungen.

Zu viel ZuckerHoher Zuckerkonsum kann außerdem auch zu Depressionen, Kopfschmerzen und Schlafproblemenx führen. Zucker wirkt quasi wie eine Droge. Wenn wir zum Schokoriegel greifen wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert und dies führt dazu, dass wir mit der Zeit immer mehr wollen. Man kann das Ganze also mit einer Art Sucht vergleichen.

Das passiert im Körper, wenn du auf Zucker verzichtest

Die Ausrede, dass der Körper Zucker braucht, um richtig zu funktionieren, gilt leider nicht mehr. Denn der Körper kann im Zuge des Verdauungsvorgangs von Kohlenhydraten selbst Glukose herstellen. (Siehe auch: Lebensmittel ohne Kohlenhydrate) Es ist also nicht nötig, ihm Zucker direkt zuzuführen.

Der Ernährungsforscher Stefan Kabisch ist der Meinung, dass der Körper ganz ohne Zucker auskommen kann und, dass unser Stoffwechsel ohne Probleme auf Zucker verzichten könnte. Für unsere Psyche ist es dafür allerdings umso schwerer mit dem Zuckerverzicht klarzukommen. Gerade Personen, die sich sehr zuckerreich ernährt haben, können tatsächlich auch Entzugserscheinungen bekommen. Sie können sich als Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Gereiztheit bemerkbar machen.

Auch unsere Geschmacksnerven sind meist schon stark auf den süßen Geschmack eingestellt und brauchen erstmal eine Weile, um sich wieder an natürliche und unverfälschte Geschmäcker zu gewöhnen. Wenn du dranbleibst, wirst du allerdings schon bald die ersten Veränderungen bemerken.

Das verändert sich nach einem Tag Zuckerverzicht

Aller Anfang ist schwer. Deswegen wirst du auch am ersten Tag ohne Zucker mehrmals das Gefühl haben, jetzt unbedingt etwas richtig Süßes zu brauchen. Vielleicht ist es auch so, dass dir erstmal Energie fehlt. Körperlich verändert sich nach so kurzer Zeit allerdings noch nicht.

Das passiert nach einer Woche Zuckerverzicht

1 Woche ohne ZuckerBereits jetzt kannst du in der Regel erste positive Veränderungen wahrnehmen. Da der Stoffwechsel besser funktionieren kann und der Blutzuckerspiegel nicht ständig schwankt wirst du merken, dass du in der Nacht besser schläfst und am Tag mehr Energie hast. Es kann auch sein, dass deine Hosen schon etwas lockerer sitzen, da du bei einer zuckerfreien Ernährung insgesamt weniger Kalorien zu dir nimmst. (Stichwort: Kaloriendefizit) Auch dein Atem ist besser, da sich die Bakterien im Mund ohne Zucker nicht so gut vermehren können.

Die Psyche ist allerdings noch nicht über den Zuckerverzicht hinweg. Deswegen kann es sein, dass du jetzt besonders viel Lust auf etwas Süßes hast. Greife zu Obst oder zuckerfreien Kuchen. Im Netz findest du mittlerweile einige Rezepte für Süßspeisen, die ganz ohne Zucker auskommen.

Das passiert nach einem Monat Zuckerverzicht

1 Monat ohne ZuckerBei einer Studie, in der getestet wurde, wie sich der Verzicht auf Zucker auf das Gewicht und die Blutwerte auswirkt, zeigten sich bereits nach vier Wochen signifikante positive Veränderungen. Dabei verzichtete ein Teil der Probanden lediglich auf Süßigkeiten und süße Getränke, währende der andere Teil komplett auf Zucker und Kohlenhydrate verzichtete. Alle hatten nach einem Monat bereits Körperfett abgenommen und wiesen bessere Cholesterin- und Blutzuckerwerte auf. Aber das war noch nicht alles. Alle Probanden gaben an, dass sich ihr Geschmackssinn verbessert hat und das Hautbild reiner geworden ist. Auch der Blutdruck hatte sich konstant auf einem gesunden Level eingependelt.

Nach einem Monat Zuckerverzicht kannst du also mit einer allgemein besseren Fitness rechnen. Du wirst bereits sehen, dass du abgenommen hast und auch das Verlangen wird dann bereits weniger geworden sein, da dein Gehirn nicht mehr ständig nach Zucker giert.

Wie schaffe ich es mich zuckerfrei zu ernähren

Eine zuckerfreie Ernährung ist gar nicht so einfach. Schließlich sind Lebensmittel und Gericht, die gar keinen Zucker enthalten, mittlerweile zu Mangelware geworden. Am besten ist es, wenn du Schritt für Schritt versuchst, den Zucker aus deinem Alltag zu verbannen. Für den Anfang ist es wichtig, dass du

Zuckerfrei essen

  • Süßigkeiten aus deinem Ernährungsplan streichst
  • keine zuckerhaltigen Getränke mehr konsumierst
  • auf ein herzhaftes Frühstück umsteigst
  • weniger Gebäck und Desserts isst
  • Fertigprodukte vermeidest

Gerade in industriell verarbeiteten Lebensmitteln ist viel Zucker enthalten. Das bedeutet, frisch kochen ist ein Muss, wenn du dich zuckerfrei ernähren möchtest. Im Internet findest du allerdings genügend Rezepte, die zu einer solchen Ernährungsweise passen und die schnell und einfach nachzukochen sind.

Süßigkeiten solltest du am besten gar nicht mehr einkaufen, denn wenn du sie zuhause im Schrank liegen hast, werden deine Gedanken bald ständig darum kreisen. Wenn du aber keine Schokolade, Gummibärchen und Co. daheim hast, kommst du auch nicht andauernd in Versuchung zuzugreifen.

Wenn du auf einen süßen Nachtisch oder Snack zwischendrin nicht ganz verzichten kannst oder willst, kannst du dir zum Beispiel einen Naturjoghurt mit Früchten zubereiten. Auch zu Süßspeisen und Desserts ohne Zucker findest du etliche Rezepte im Netz.

Gibt es Alternativen zu Zucker?

Am einfachsten wäre es natürlich, wenn wir von heute auf morgen ganz auf Zucker verzichten könnten. In Normalfall fällt das den meisten aber sehr schwer. Um nicht ganz auf den Geschmack von Süßem verzichten zu müssen, kannst du zu folgenden Alternativen greifen:

Zucker AlternativenNatürliche Süßungsmittel

  • Honig
  • Agavendicksaft
  • Ahornsirup
  • Stevia
  • Kokosblütenzucker

Zuckeraustauschprodukte

  • Mannit
  • Isomalt
  • Erythrit
  • Xylit
  • Sorbit



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